Ist das wirklich wichtig? (Rucksack packen)

Der einfachste Weg, sich von unnötigen Ballast zu befreien, oder solchen zu verhindern ist, sich regelmäßig zu fragen: „Ist das wirklich wichtig?“

Das kann man auf den Minimalismus und sein Leben allgemein beziehen, ich möchte mich dieses Mal aber lieber dem Outdoor Bereich widmen. Mir geht es nämlich um den Rucksack und der Ausrüstung, die man mit sich trägt.

Ich habe erts vor kurzem  meine komplette Ausrüstung einmal unter die Lupe genommen, und mich von enorm vielem getrennt. Es hatte sich nämlich so einiges angesammelt. Da ich gerne mal Dinge austeste, wurde das nach und nach mehr. Ich bin nun einmal alles durch gegangen und habe mich von allem getrennt, was ich nicht oder nur selten verwendet habe. Manchmal hatte ich (vor allem bei Lager Utensilien) mehrere Gegenstände, die letztlich den gleichen Zweck hatten. Manche mochte ich lieber, manche weniger. Manchmal störte mich einfach eine Kleinigkeit und das ließ mich immer zu der Alternative greifen.

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Digital Detox – sich frei wandern…

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Digital Detox ist eine furchtbare Bezeichnung und so eine aktuelle Trendbezeichnung. Der Kern der dahinter steht, ist aber kein schlechter, das muss man dazu sagen!

Ich habe schon lange nichts mehr zum Minimalismus geschrieben, aber einfach weil ich versuche den Inhalt hier etwas zu bündeln. Ich habe stest versucht eine gemeinsame Schnittmenge zu finden. Genau das ist beim Thema Digital Detox mal wieder der Fall.

Wandern bedeutet für mich, mich vom Alltag zu befreien und damit auch, mich von der ganzen Technik. Ich  bin ein großer Freund von Technik, aber dadurch das ich Privat und beruflich so viel damit zu tun habe, bin ich froh mich davon mal zu befreien. Natürlich kann man auch einfach im Alltag alles ausschalten, bspw. am Wochenende. Einfach Handy ausmachen und alle Stecker ziehen. Nichts desto trotz ist man weiterhin von allem umgeben. Damit ist auch die Bereitschaft es zu nutzen und die allgemeine „Verlockung“ deutlich größer.

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Zu viel Zeit draußen?

Zu viel Zeit? Eigentlich ja ein eher seltenes Problem, aber für den ein oder anderen vielleicht schon.

Je geübter man ist, desto schneller hat man sein Lager aufgebaut und manchmal muss man auch einfach improvisieren was die Pläne umwirft und verändert. So oder so kann es vorkommen, dass man viel früher mit allem fertig ist als ursprünglich geplant. Das Essen ist bereits zubereitet, aber es ist noch viel zu früh, um sich schlafen zu legen. Man hat einfach Zeit über.

Was dann?

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Ade soziale Netzwerke – Seiten Update

Hallo allerseits, da ich zur Zeit leider wenig von selbiger habe nur ein kleines Update. Ich habe mich von den sozialen Netzwerken verabschiedet. Gerade eben habe ich meinen Facebook und meinen Twitter Account Deaktiviert. Sowohl das private als auch das OutdoorMinimalist.de Profil. Mein Google+ Profil für meine Seite habe ich quasi „zwangsweise“ weil ich auf Youtube aktiv bin.

Warum das ganze? Ich wollte mich mal wieder ein wenig zurück in Sachen minimalismus bewegen und mich von Dingen befreien, die mir weder gefallen, noch einen reellen Nutzen bringen. Eine Interaktion auf meinen Sozialen Netzwerken war quasi nicht/kaum vorhanden und so konzentriere ich mich lieber auf meine Seite an sich.

Ich finde soziale Netzwerke zwingen einen irgendwie dazu, sie regelmäßig zu füttern und da war immer im Hinterkopf der Gedanke, „ich muss mal wieder was posten“. Das hat mich gestört, weil es fast sowas wie eine Last oder ein schlechtes Gewissen geworden ist.

Ich möchte allerdings nur dann etwas schreiben und veröffentlichen, wenn ich auch etwas zu sagen habe bzw. etwas mitteilen möchte. Wie hoch die Output Rate dabei ist, ist und bleibt unterschiedlich.

2016 ist für mich das Jahr, in dem ich ein wenig herum probiere und schaue, wie es weiter geht. Einen YouTube Kanal habe ich ja bereits am Anfang des Jahres erstellt und füttere ihn nach und nach. Es gäb schon ein paar weitere Videos, wenn der Movie Maker nicht regelmäßig abstürzen würde. :/

Ob der YouTube Kanal erhalten bleibt, hängt von der dortigen Resonanz ab. Wenn es genug Menschen gibt, die interessiert was ich mache, dann werde ich ihn erhalten und wenn nicht, dann trenne ich mich auch wieder davon. Selbiges gilt auch für diese Seite hier. Sie kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld und auch hier werde ich, im Gedanken des Minimalismus evaluieren, ob ich die Seite aufrecht erhalten möchte, oder mich auch von ihr trenne und nur noch einen YouTube Kanal habe, oder eben weder noch.

In diesem Sinne

Warum Natur uns gut tut

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Kennt ihr das auch? Ihr habt einen stressigen Tag oder irgendetwas belastet euch, oder seid einfach nur unruhig und habt das Gefühl euch erden zu müssen, seid in der Natur und habt plötzlich das Bedürfnis tief durchzuatmen und plötzlich fühlt ihr euch viel entspannter? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Meisten dieses oder ähnliches schonmal erlebt haben.

Man fühlt sich entspannter, beruhigter, frischer, lebendiger, wie auch immer – man fühlt sich besser.

Der Mensch braucht Natur. Auch wenn das in vielen Köpfen in Vergessenheit geraten ist oder zu sein scheint. Wir kommen letztlich aus der Natur und irgendwo bleibt dieser Instinkt aus alten Tagen übrig. Klingt kitschig ist aber näher an den Tatsachen als so manch einer glauben mag. Diesen Zustand finde ich sehr bedauerlich, weil ich glaube, vielen Menschen könnte es wirklich gut tun mal wieder etwas Zeit außerhalb von vier Wänden zu verbringen. Luft zu atmen, die nicht durch irgendein Filtersystem gelaufen ist, ehe sie unsere Lungen erreicht.

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Das perfekte Frühstück….

Eines der schönsten Dinge an Outdoor Touren ist das Frühstück. Das mag zunächst komisch klingen, aber ich empfinde es wirklich so. Das hat mehrere Gründe.

Man ist angekommen. Zwar dauert es meistens ein wenig, bis man vollständig ankommt, aber wenn man frühstückt, hat man die erste Nacht meistens hinter sich. Man wacht in aller Frühe auf, atmet die frische unverbrauchte Luft des neuen Tages an und hat die erste Station des Ankommens definitiv erreicht.

Oft hat es noch nichtmal gedämmert wenn ich aufwache und so erlebt man mit, wie der Wald oder generell die Natur um einen herum langsam erwacht, man kann sie dabei in aller Ruhe und Heimlichkeit beobachten. Es herrscht eine absolute Stille und man kann beobachten, während man in seinem hoffentlich warmen und angenehmen Lager liegt oder sitzt.

Doch selbst wenn es kein angenehmes Lager war und die Nacht arg kalt, man hat sie nun überstanden! Die Nacht ist vorbei und nun dauert es nicht mehr lange, bis die Sonne aufgeht, es Tag und damit auch wärmer wird. Also bringt der Morgen so oder so etwas Gutes mit sich. Wenn man gefroren hat, dann beginnt der Körper nun wieder zu arbeiten, denn man steht auf und der Kreislauf kommt in Schwund, das Frieren hat ein Ende, doch der gemütlichste Teil kommt erst noch.
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Buchtipp: Christopher Many – Hinter dem Horizont links

Ich habe das Buch von Christopher Many – Hinter dem Horizont links wirklich verschlugen. Ein Autor, der mir zunächst nichts sagte, was aber auch kein Wunder war, da dies sein Erstling ist. Viele erste Versuche scheitern, aber dieser war ein wirklicher Erfolg, auf ganzer Linie. Vielleicht wegen seiner angenehmen Art zu erzählen und die Dinge zu sehen, vielleicht auch des großartigen Inhaltes wegen. Ich denke, es lag an einer Kombination aus beidem!

Um den Inhalt kurz zu beschreiben. Christopher Many erzählt von seiner Reise um die Welt. Dabei war er nicht mit dem Rad unterwegs oder per pedes, sondern mit einem alten Land Rover, ohne viel Planung im Vorfeld und mit nur wenig finanzieller Reserven. Nun ist er dabei nicht auf direktem Wege und ohne Halt um die Welt gefahren, sonst wäre das Buch wohl weit dünner, nein, er war insgesamt 8 Jahre unterwegs und hat über 100 Länder bereist und über 200 000 Kilometer hinter sich gebracht. Kein Wunder das es ihn nach seiner Rückkehr nicht lange daheim gehalten hat. Seit 2012 ist er wieder unterwegs, diesmal allerdings mit dem Motorrad. Hinter dem Horizont rechts wird das nächste Buch wohl heißen und ich bin schon enorm gespannt darauf wie seine Reise weitergeht, denn ich denke, sie hat nie wirklich ein Ende gefunden, er hat eher pausiert.

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Neujahrsvorsätze sind wie eine letzte Schachtel für den Raucher…eine schlechte Idee

Auch wenn Neujahr schon eine Weile hinter uns liegt, möchte ich gerne etwas zu den allseits Bekannten Vorsätzen für das neue Jahr sagen. Diejenigen, die regelmäßig ins Sportstudio gehen, werden sich nun langsam freuen, weil die Neujahrsanmeldungen anfangen zu verschwinden. Die Fitnessstudios freuen sich über die vielen neu abgeschlossenen Jahresverträge und die dazugehörigen, schon bald nicht mehr auftauchenden, Besucher, die keine Kosten verursachen.

Vielleicht schimmerte es schon durch, aber ich halte nichts von Neujahrsvorsätzen! Ich finde es grundsätzlich sehr gut, wenn man sich Gedanken zu seinem Leben macht. Wenn man etwas findet das man ändern möchte und sich konkret überlegt wie das zu bewerkstelligen ist, ist das ebenfalls eine gute Sache in meinen Augen. Aber brauche ich dafür das Neujahr? Wenn mir besagtes Etwas schon länger bekannt ist, warum erst zu Neujahr etwas vornehmen oder ändern wollen? Bleiben wir mal beim Sportstudio. Als ich noch nicht draußen trainiert habe, war es im Januar immer Amüsant zu beobachten wie voll das Studio plötzlich wurde, das hielt in der Regel bis März, ehe sich die Spreu vom Weizen trennte.

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Auto ade… Abschlussbericht nach 6 Monaten

Es sind mittlerweile fast 6 Monate die ich nun ohne ein eigenes Auto bin. Zeit, mal wieder einen Bericht zu schreiben, einen Abschlussbericht. Den letzten Bericht schrieb ich 20 Tage nachdem ich mich von meinem Auto verabschiedet hatte, er ist also schon eine Weile her kann man sagen. Eigentlich hatte ich ja vor nach einem Quartal bereits einen weiteren Bericht zu schreiben, doch die Zeit rannte nur so ins Land und nun sind besagte 6 Monate vergangen.

Alles in allem kann ich sagen: Bis auf ein gewisses nostalgisches Vermissen, fehlt mir nichts, wider Erwarten! Das nostalgische Vermissen meint hier konkret, das Vermissen von dem Spaß, den mir das Fahren an sich bereitet hat. Ich bin sehr gerne, vor allem Sonntags, durch die Stadt oder über Land gefahren. Mal eben den 30 (Auto-) Minuten entfernten kleinen Wald besuchen und dort spazieren oder sich einfach nur den Fahrtwind um die Nase wehen lassen, vor allem bei schönem Wetter. Das fehlt mir tatsächlich ein wenig. Zudem höre ich sehr gerne Musik und ich höre sie auch gerne mal laut, so dass man sie förmlich spüren kann. Das ist in einer Mietwohnung natürlich undenkbar und so war mein Auto immer mal wieder mein Rückzugsort. Katastrophal für die Öko Bilanz (beides) aber gut für die Seele. Das sind also die einzigen beiden Dinge, die ich tatsächlich vermisse. Der Sinn oder der Nutzen eines Autos, nämlich der eigentliche Transport von A nach B, der fehlt mir gar nicht!

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Minutendiebe

Wahrscheinlich müsste der Artikel Minimalismus vs. Minutendiebe heißen. Aber da ich den Begriff vom Minimalismus ja ein wenig für mich individualisiert habe, sehe ich das nicht ganz so eng. In diesem Artikel geht es um ein paar Dinge, bei denen ich von meinen vorherigen Posts abgewichen bin und meine Meinung sich durch die gemachte Erfahrung etwas geändert hat. Gleichzeitig bzw. danach geht es um Minutendiebe und wie man sie ausfindig machen kann, denn sie waren letztlich der Grund, warum ich mich bei dem einen oder anderen umentschied, bzw. umentscheiden werde.

Doch wollen wir mal beginnen. Bei zwei Dingen habe ich mich umentschlossen, was in einem Fall nur das austauschen bedeutete, in dem anderen Fall ein tatsächlicher Neukauf. Was sich bei mir getan hat, sei hier nur ganz kurz umrissen, weil der Titel tatsächlich Kern sein soll. Zum einen habe ich mich von meinem Wasserkessel getrennt und mich wieder für einen (sehr schicken ^^) Wasserkocher entschieden. Das hatte zwei Gründe. Zum einen wäre da der Energieverbrauch. Ich bin ein Mensch der sehr ungern verschwendet und sehr akribisch darauf achtet keine Ressourcen zu verschwenden, zum anderen ist da der Faktor Zeit. Der Kocher ist ein einfach schneller als der Kessel auf dem Herd. Um das klassische und die damit einhergehende Gemütlichkeit tut es mir leid, denn das Wasser aufsetzen im Kessel, das pfeifen wenn es dann kocht, das sind Kindheitserinnerungen und das ist etwas, womit ich positives verbinde. Aber hier kostet mich das klassische mehr Zeit und mehr Ressourcen! Auch wenn es hier nur um Minuten geht, sie fehlen mir, aber dazu gleich mehr.

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Fasten für einen Tag

Ich habe in einem anderen Artikel ja bereits ausgiebig darüber geschrieben, warum ich kein all zu großer Freund von Diäten bin. Ich habe für diesen Titel zwar auch den Tag „Diät“ vergeben, doch folgendes ist für mich weniger eine Diät die primär das Abnehmen zum Ziel hat, sondern einfach eine Ernährungsweise und eine Erfahrung, die ich sehr empfehlen kann. Sie mag nicht für jeden geeignet sein, aber wer sich dazu in der Lage sieht, sollte es mal testen.

Es geht um das Fasten auf Zeit. Um genau zu sein, das Fasten für einen Tag. Ich weiß nicht recht, ob man das überhaupt fasten nennen kann, aber ein anderer Begriff fällt mir spontan nicht ein. Den meisten ist das Heilfasten ja sicherlich ein Begriff und es wird gerne mit dem Wort „entschlacken“ in Verbindung gebracht. Nun tatsächlich ist es so, dass der gesunde Menschliche Körper keine Schlackestoffe hat von denen er sich auf diese Art und Weise befreien müsste, denn das macht er auf die, ich sage mal, herkömmliche Art und Weise. Das ist so ein Mythos der sich hartnäckig hält. Wer mir nicht glaubt kann einfach mal unser aller Lieblingssuchmaschine benutzen. Bevor ich jetzt als gegner der Homöopathie und der Esoterischen Heilverfahren abgestempelt werde, das stimmt auch nicht so ganz. Ich denke dass viele, ich nenne Sie einfach mal „Hausmittel“ durchaus Ihre Wirkung haben und ich hab noch jede Erkältung (naja, fast jede ^^) mit Zitrone, Honig und Salbei Tee in den Griff bekommen und nie zu irgendwelchen Medikamenen gegriffen. Einfach auch aus dem Glauben heraus, der Körper muss manchmal selber „mitarbeiten“ und man sollte ihm nicht alles durch irgendwelche Chemie abnehmen, sonst wird er konstant schwächer.

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Crossfit – Und noch ein Jahr Sport im Freien

So, es ist mal wieder an der Zeit für ein kleines Update was meinen Sport im Freien angeht. Ja, ich bin noch immer dabei, das dürfte jetzt insgesamt der dritte Winter sein, dem ich mich nähere. So langsam merkt man das die Abende kälter werden, die Luft klarer und der Park leerer.

Ich muss ganz ehrlich sagen ich genieße die Leere ein wenig, denn als es noch wärmer war, war es stellenweise ziemlich voll, ist das Outdoor Training doch gerade dabei in Mode zu kommen oder es ist bereits voll im Trend. Naja, es hat auch Vorteile, sieht man doch manche Gesichter häufiger und kann ein paar Worte wechseln, da kommt die soziale Komponente aus dem Fitnessstudio also wieder. Andererseits sind halt auch manchmal die Geräte belegt, die Leute bleiben stehen und schauen zu, fragen einen aus etc. Alles nicht schlimm, also nicht das ich hier falsch verstanden werde, aber es ist halt auch sehr angenehm wenn man den Park für sich alleine hat.

Noch immer liegt es mir fern ins Fitnessstudio zurückzukehren, wobei ich das ein oder andere Mal tatsächlich überlegt hatte es als Ergänzung einzufügen. Dann kam aber das nächste Training draußen und schon war der Gedanke wieder verflogen. Ausschließen, dass ich tatsächlich irgendwann einmal wieder in das Studio gehe (als Ergänzung, nicht als Ersatz) kann ich natürlich nicht, aber im Moment führt mich noch nichts wirklich in diese Richtung.

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