Alternative zum Fitnesstempel Teil 1

Alternative zum Fitnesstempel – Teil 1

​Ich treibe nun bereits seit gut 12 Jahren sehr intensiv Sport. Angefangen habe ich mit Bodybuilding, dann bin ich zum Kampfsport gewechselt, was ich ein paar Jahre als Leistungssport sehr intensiv (6x3Std/Woche) betrieben habe, habe mich dann einem Mix aus Muskelaufbau und Kampfsport gebastelt, weil mein Körper die Leistunssport Zeit nicht so gut fand, allen vorran die Knie nicht. Ich habe im laufe dieser 12 Jahre diverse Trainingsphilosophien/-methoden getestet, weil ich der Meinung bin, nur was man selber ausreichend getestet hat, kann man auch wirklich beurteilen. Wer sich ein Urteil über etwas bildet, dass er nicht aus eigener Erfahrung heraus haben kann, sollte lieber von vorn herein den Mund halten. Das ist zumindest meine Meinung dazu.

Es waren letztlich mehrer Punkte, die mich dazu trieben, mir Gedanken um eine Alternative zum Fitness Studio zu kümmern und wie ich schließlich beim Outdoor Crossfit landete. Zum einen war ich sowieso dabei mein Leben auf ganzer Linie zu vereinfachen und mich auf das Essentielle zu beschränken. Das war jedoch nicht der Grund, sondern passte eher zufällig in das „Konzept“. Da mein Trainingspartner andere Wege beschritt, entfiel bei mir der Kampfsportteil, zumindest der praktische Teil. Mir jemanden zu suchen auf den ich mich verlassen kann und der die gleichen Anforderungen an sich und das Training hat wie ich oder mich irgendwo anzumelden, wo ich das Training nehmen müsste wie es ist und es nicht auf mich anpassen und intensivieren kann, widerstrebte mir zutiefst.

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Lastenkraxe versus Rucksack

Heute möchte ich hier in diesem Blog mal nicht davon schreiben, warum es toll ist zu entrümpeln, sondern etwas aus dem Outdoor Bereich vorstellen, was ich schon seit einiger Zeit nutze und zwar mit Begeisterung.


Hier geht es also um die Entscheidung zwischen Lastenkraxe und Rucksack vor der ich stand. Ich fange an zu erzählen, was mir bei einem Rucksack wichtig ist und was mich letztlich zu der Entscheidung bewogen hat mich für die Lastenkraxe zu entscheiden. Ich denke dass könnte für den einen oder anderen „frischen“ Wanderer interessant sein um sich ein wenig zu orientieren, was beim Kauf eines Rucksacks zu beachten ist.

Allem voran klingt Lastenkraxe einfach viel besser als der gewöhnliche Rucksack, aber das hatte natürlich nichts mit meiner Entscheidung zu tun….naja, vielleicht ein bisschen. ^^

Ich habe schon diverse Rucksäcke probiert, mich dabei aber eher im preiswerten Segment bewegt, „warum viel Geld für einen Rucksack ausgeben, wenn man den auch preiswert haben kann“ war ein Gedanke den ich anfangs hatte. Sicherlich kann man auch mit günstigen Rucksäcken eine Tour bestreiten, ohne Frage, da möchte ich auch nichts gegen sagen. Es geht hierbei lediglich um Komfort und Vertrauen in die Haltbarkeit.

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Minimalismus

Warum Minimalismus? Ich habe vor noch gar nicht zu langer Zeit festgestellt, dass ich mich unwohl in meinen eigenen vier Wänden fühle.

Eigentlich stimmt das nicht so ganz, denn wenn ich zurück blicke, habe ich mich noch nie wirklich wohl gefühlt in meinen bisherigen Wohnungen. Ich habe der Einrichtung nur bedingt Aufmerksamkeit oder Interesse geschenkt und immer jemanden darum gebeten mir dabei zu helfen, dass es gemütlich würde. Das es für ANDERE gemütlich würde. Mir selbst war es meistens egal, ich fand es zwar schön, aber letztlich war es mir egal. So lebte ich quasi in „fremden“ Wohnungen, in Wohnungen die für meine Gäste gemütlich sind, was auf dauer betrachtet sicher keine gute Lösung ist.

Das Unwohlsein habe ich als solches nicht wirklich empfunden, und hier kommen wir wieder zurück zum ersten Satz des Textes. Mir gefiel die Einrichtung, genau wie mir oftmals die Einrichtung anderer Menschen gefällt, aber ich würde es nicht haben wollen. So in etwa ging es mir mit meiner eigenen Wohnung.

Vor ein paar Monaten, vielleicht sogar etwas mehr als einem Jahr, habe ich dieses Unwohlsein das erste Mal bewusst wahrgenommen, konnte es aber nicht so recht zuordnen. Ich hatte nichts greifbares, nichts, was mich unmittelbar störte und doch störte mich alles! Am Anfang enpfand ich meine Wohnung als unruhig, konnte aber auch das nicht wirklich definieren. Ich probierte verschiedene Dinge aus, stellte A nach B und C nach D, aber letztlich war alles wieder wie vorher gewesen. Einen kurzen Moment fühlte ich mich wohl, dann begann die Unruhe erneut von mir Besitz zu ergreifen oder von der Wohnung oder im Endeffekt von beidem. War es die CD Sammlung, die unzähligen Bücher, dies, das oder jenes, ich konnte es nicht ausmachen, alles störte mich, drohte mich zu erdrücken, zu ersticken!
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Harz Tour

So, endlich habe ich den Reisebericht für die Harz Tour letztes Jahr fertiggestellt.

Die Tour 2011 hat auch schon stattgefunden, den Bericht dazu werde ich demnächst schreiben und auch online stellen. War eine klasse Tour, wieder einige neue Eindrücke und wirklich gute Bilder.

Zu finden ist der Reisebericht in der Abteilung „Reiseberichte“ oder direkt hier

Momentan bin ich bei der Planung zur Herbst Tour 2011. Das ist die erste Tour mit einem anderen Kumpel von mir und dient ein wenig als Vorbereitungstour. Nächstes Jahr werden wir den West Highland Way laufen, dass Jahr darauf dann das finale Ziel, die Alpenüberquerung von München nach Venedig auf den eigenen zwei Tretern.

Bis dahin will noch eine Menge überlegt und Equipment gekauft und getestet werden. Momentan suche ich die Eierlegendewollmilchsau in Sachen Schlafsack. Am liebsten Kunstfaser, da ich im Harz ohne Zelt oder dergleichen schlafe (ist es schön direkt draußen unter freien Himmel, oder in einer der vielen Schutzhütten bei schlechterem Wetter) und der Sack daher keinen Schutz vor Feuchtigkeit hat, was bei Daune eher schlecht wäre. Daune ist aber leichter und weist ein geringeres Packmaß auf, zudem hab ich von Mountain Equipment einen gesehen, der Wasserabweisend sein soll. Wenn mir da einer was zu sagen kann, würde mich freuen.

Für Schottland und die Alpen werde ich mir zudem ein ein-Mann-Zelt holen, jedoch nicht diese ganz winzigen Sargförmigen, sondern schon etwas mit Sitzhöhe, so dass man nicht im liegen abwettern muss im Fall der Fälle.

Ach ja, vor dem Korrekturlesen meines aktuellen Romans (vielleicht könnte man es ein sarkastisches, zynisches, humorvolles Drama nennen?!) drücke ich mich immernoch ein wenig herum, ich HASSE korrekturlesen.