Experimentieren?

Der Wunsch zu experimentieren steht eigentlich ein wenig dem Minimalismus im Widerspruch, denn um zu experimentieren, braucht es halt auch manchmal Ausrüstung, die man noch nicht hat. So versuche ich gerade mit Naturmaterialien zu arbeiten und baue mir ein Setting daraus auf. Das heißt aber auch, dass ich mir Dinge hole, für Zwecke, für die ich bereits Ausrüstung haben. Beispielsweise Eine Wolldecke statt eines Schlafsackes etc.

So könnte man auf der einen Seite sagen, dass das als Minimalist unsinnig wäre, aber auf der anderen Seite steht eben genau dieser Gedanke, dieses mit ganz einfachen und wenigen (nur leider nicht leichten) Mitteln unterwegs sein im Fokus. Aber eine Treckingtour würde ich mit der Wolldecke und Co nicht machen wollen, da bevorzuge ich meinen Schlafsack.

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Tipp: Zunder mit dem Anspitzer!

Heute gibt es keinen wirklichen Artikel, sondern nur mal einen kleinen Tipp zum Thema Zunder.

Wahrscheinlich ging es jedem schonmal so, dass er oder sie etwas Zunder brauchte und mit dem Messer dann feinste Späne raspelte. Das geht auch, ohne Frage, aber ich habe da einen Tipp, der einem das noch komfortabler macht.

Und zwar habe ich seit einer Weile  immer einen Anspitzer mit dabei. Der ein oder andere wird es vielleicht in einem meiner Videos gesehen haben. Den nutze ich, um aus kleinen Ästen wirklich sehr guten Zunder herzustellen.

Mit morschen Ästen geht das natürlich weniger, aber ansonsten kann man damit ohne große Mühe das Holz hauchdünn abraspeln und mit Leichtigkeit entzünden.

Wie gessagt, Zunder ersteleln geht auch allein mit dem Messer, aber das ist eine sehr praktische und leichte Alternative. Auch, wenn es mal ein bisschen schneller gehen soll. Zudem schont man sein Messer und kann es für andere Zwecke einsetzen, ohne das es an Schärfe verliert. :)

Am besten verwendet man natürlich einen Anspitzer aus Metall, allein der Haltbarkeit wegen. Auch wäre eine größere Öffnung von Vorteil. HIER gibt es Anspitzer jeder Farben und Form :)

In diesem Sinne

Rucksack packen

Der einfachste Weg, sich von unnötigen Ballast zu befreien, oder solchen zu verhindern ist, sich regelmäßig zu fragen: „Ist das wirklich wichtig?“

Das kann man auf den Minimalismus und sein Leben allgemein beziehen, ich möchte mich aber lieber dem Outdoor Bereich widmen. Mir geht es nämlich um den Rucksack und der Ausrüstung, die man mit sich trägt.

Ich habe erts vor kurzem  meine komplette Ausrüstung einmal unter die Lupe genommen, und mich von einigem getrennt. Da ich gerne mal Dinge austeste, wurde das nach und nach mehr, ganz unbemerkt! Ich bin nun einmal alles durch gegangen und habe mich von allem getrennt, was ich nicht oder nur selten verwendet habe. Manchmal hatte ich (vor allem bei Lager Utensilien) mehrere Gegenstände, die letztlich den gleichen Zweck hatten. Manche mochte ich lieber, manche weniger. Manchmal störte mich einfach eine Kleinigkeit und das ließ mich immer zu der Alternative greifen.

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Mein ziemlich ultraleichtes Kochset

Hier stelle ich mein kleines ziemliches ultraleichtes Koch- und Feuerset vor. Im wesentlichen handelt es sich hier um 4 Ausrüstungsgegenstände (und etwas Kleinkram)

Mein ziemlich ultraleichtes Koch- und Feuerset beinhaltet folgende Ausrüstung

Vorgestellte Ausrüstung:

Das Snow Peak Camping Kochset Titanium bildet hierbei das Herzstück. Es handelt sich um einen Kochtoch, unter dem sich ein Titanbecher befindet (der Topf passt perfekt hinein). Er wiegt quasi nichts und ist Titan typisch sehr robust.
Die Bushbox Ultralight ist der passende Kocher dazu. Zumindest von der Größe und von dem Gewicht her. Er kann nicht nur als Trangia Kocher dienen, sondern eben auch als ultraleichter, kleiner Hobo.

Das Victorinox Schweizer Messer ist hier der Allrounder für die „Holzverarbeitung“ im ultraleichtem Stil. Die Säge hat wirklich Zähne und beißt sich durchs Holz, zumindest durchs kleine Holz. Dabei geht es hier natürlich. Fingerdicke Hölzer (bis hin zu Wurstfingern ^^). Die Klinge selber ist auch sehr gut, da extrem scharf, schnitthaltig, gut zu schärfen und sie lässt sich feststellen.

Ein klein bisschen Kienspan macht einem das Leben deutlich leichter. Damit oder mit der allseits Watte/Vaseline Kombination bekommt man schnell ein kleines Feuerchen für den Hobo in Gange.

Ein Firesteel ist hier natürlich ideal als Anzünder. Sehr verlässlich und unkaputtbar für x tausend Zündungen.

Der Klappbarer Titan Spork ist hier ein praktischer Löffel und eine möchtegern Gabel. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen ^^

Es passt alles in den Kochtopf hinein und so hat man ein schönes kleines ziemlich ultraleichtes Set. Dass das Messer nicht in den Rahman passt weiß ich, aber ich finde es einfach gut und es passt in den Topf, das reicht mir :)

In diesem Sinne

Outdoor Gefahren: Erfrierungen

Ich möchte diese kleine Reihe gerne fortsetzen und nachdem ich ja schonmal ein paar Zeilen zu der Gefahr durch Unterkühlung schrieb, möchte ich auch die Erfrierungen nicht außer acht lassen.

Oft gehen Erfrierungen einher mit der Unterkühlung. Erfrierungen entstehen meist durch lokale Einwirkung von Kälte, ohne das dabei insgesamt die Körpertemperatur fällt (zumindest nicht zwingend). Die vom Kern entfernten Bereiche des Körper sind dabei am stärksten gefährdet. Das sind neben Fingern und Zehen auch die Nase und Ohren. Grundsätzlich kann aber alles betroffen sein was der Kälte am intensivsten ausgesetzt wird.

Es gibt vier Grade einer Erfrierung:

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Der R-Wert einer Isomatte

Was ist der R-Wert?

Jetzt wird es langsam aber sicher merklich kälter und damit wird auch die Isolation nach unten hin immer wichtiger. Hier soll es jetzt gar nicht darum gehen, welche Iso Matte die beste ist, sondern darum, woran man erkennt, welche Iso Matte überhaupt geeignet ist.

Um zu erkennen, welche Iso-Matte die für die angepeilten Temperaturen richtige ist, muss man sich an dem R-Wert halten. Dieser Wert bestimmt den Wärmedurchgangswiderstand. Wie der Name also sagt, bestimmt er, wie sehr das jeweilige Material isoliert/dämmt.

Der R-Wert einer Iso-Matte hängt dabei von mehrern Faktoren ab, u.a. dicke und Material. Eine 0,5cm Evazote hat einen geringeren R-Wert als eine 1,5cm Evazote. Das ist einfach und leuchtet ein. Doch wie verhält sich eine 1,5cm Evazote zu einer einfachen 3cm Luftmatte? Und genau hier kommt eben der R-Wert ins Spiel, weil man anhand dieses Wertes alle Matten direkt miteinander vergleichen kann.

Statt euch jetzt die Formel zur Berechnung zu nennen, hier eine kleine Übersicht samt ein paar Tipps:

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