YouTube: Frost River Isle Royale Bushcraft – Natural Bushcraft #2

In diesem dritten Teil meiner Natural Bushcraft Reihe stelle ich den Frost River Isle Royale Bushcraft vor. Ein Rucksack aus 99% natürlichen Materialien und eine wahre Schönheit :) Aber seht selbst.

YouTube: Bushcraft mit Wolldecke

Bei dieser Bushcraft Tour war ich mit gemeinsam mit Chris mit ziemlich minimalistischer Ausrüstung unterwegs.
Eine Wolldecke
eine Iso Matte
die gute alte Feuerhand als Lichtquelle
und mein neuer Savotta Happy Stove als Kocher :)

Ein bisschen Kleinkram, Schnur, Axt und Messer und ab in den Wald :D

Der Solo Stove bleibt aber mein Favorit in Sachen Hobo / Holzvergaser, aber wenn ich ein geringeres Packmaß brauche, ist der Happy Stove ideal. Die Feuerhand hat auch super funktioniert, allerdings gibt sie als einzige Lichtquelle schon recht wenig Licht um im Wald herum zu laufen. Trotzdem war es eine interessante Erfahrung.

YouTube: Solo Stove Review

Ich stelle in diesem Video meinen Solo Stove vor. Ein Holzvergaser / Hobo-Kocher, den ich schon seit einigen Jahren in Verwendung habe. Er verbrennt das Holz besonders effizient, weil es zu einer sekundären Verbrennung kommt. Bei einem Holzvergaser werden nämlich, wie der Name es vermuten lässt, die Gase die beim Verbrennen entstehen zu einer erneuten Zündung gebracht, wodurch der Kocher weniger Holz braucht und sehr heiß brennt. Zudem ist er nahezu rauchfrei, was ein zusätzlicher Vorteil ist. Aber seht selbst :)

 

Experimentieren?

Der Wunsch zu experimentieren steht eigentlich ein wenig dem Minimalismus im Widerspruch, denn um zu experimentieren, braucht es halt auch manchmal Ausrüstung, die man noch nicht hat. So versuche ich gerade mit Naturmaterialien zu arbeiten und baue mir ein Setting daraus auf. Das heißt aber auch, dass ich mir Dinge hole, für Zwecke, für die ich bereits Ausrüstung haben. Beispielsweise Eine Wolldecke statt eines Schlafsackes etc.

So könnte man auf der einen Seite sagen, dass das als Minimalist unsinnig wäre, aber auf der anderen Seite steht eben genau dieser Gedanke, dieses mit ganz einfachen und wenigen (nur leider nicht leichten) Mitteln unterwegs sein im Fokus. Aber eine Treckingtour würde ich mit der Wolldecke und Co nicht machen wollen, da bevorzuge ich meinen Schlafsack.

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YouTube: Meine Werkzeugtasche

Hier geht es um ein Ausrüstungsset, das ich für alle „handwerklichen“ Arbeiten verwende.

 

Verwendete Ausrüstung:

Bahco Lapplander http://amzn.to/1ReWI2Q
Robuste Arbeitshandschuhe http://amzn.to/1ReWHvQ
Real Steel Bushcraft http://amzn.to/1ReWOHz
Mora Kerbschnitzmesser http://amzn.to/1ReXjBF
Frost Schälmesser http://amzn.to/1ReXq03
Victorinox Messerschärfer http://amzn.to/1ReX89b
Tasmanian Tiger Tasche http://amzn.to/1SVEt4y

Notsituationen proben

Notsituationen sind Situationen, die man eigentlich zu vermeiden versucht, doch im Kern der Not liegt die Tatsache, dass man diese manchmal nicht vermeiden kann, leider! Um so wichtiger ist es, meiner Meinung nach, Notsituationen unter kontrollierten Bedingungen zu proben.

Damit meine ich, dass man sich bewusst einer gewissen Widrigkeit, einer gewissen Not aussetzt, um damit zurecht zu kommen, daran zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln. Das können ganz verschiedene Sitationen sein. Orientierungslosigkeit, kein Wasser, keine Nahrung, keine Licht oder auch keine Ausrüstung – Möglichkeiten gibt es da genug.

Wofür aber bewusst in diese Situation bringen? Der Erfahrung und der Konditionierung wegen! Jeder der neu anfängt draußen unterwegs zu sein hat es vielleicht bereits erlebt. Man hat seit Stunden kein Wasser mehr, alle Bäche sind ausgetrocknet, die Reserven verbraucht und unklar, wo man diese wieder auffüllen kann. Das ist eine ziemlich unangenehme Situation, das macht einen nervös, unsicher und ggf. hektisch.

Das ist eine Gemütslage, in der man dazu tendiert, falsche Entscheidungen zu treffen und genau das gilt es zu verhindern in dem man sich eine Art Erinnerung schafft, denn Erinnerungen daran, eine gewisse Notsituation bereits erlebt und gemeistert oder schlicht überstanden zu haben geben Ruhe und Zuversicht.
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Feuer mit nassem Holz

Wer auch immer aufgehört hat sich auf einen Gaskocher und Co zu verlassen, sondern die gute alte Feuerstelle zum Kochen nutzt, wird sich bestimmt an das erste Mal erinnern, dass es regnet und alles, wirklich alles nass ist. Vielleich hat es auch geschneit, um den Schwierigkeitsgrad noch etwas zu erhöhen. Man hat sich schon halb damit abgefunden nichts warmes zu essen oder zu trinken machen zu können, aber versucht es trotzdem – einmal ist immer das erste Mal.

Wenn man sich vorher ein wenig kundig gemacht hat, und dazu soll dieser Artikel dienen, dann sogar mit Erfolg. Auch bei großer Nässe kann man noch ein Feuer in Gang bringen und wenn es erstmal läuft, dann spielt die Nässe auch nicht mehr eine so große Rolle. Doch es bedarf einiger Vorbereitung und ist nicht ganz so leicht, wie man es vielleicht gewohnt ist. Es kann auch mehrere Anläufe brauchen. Feuer mit nassem Holz ist  nicht so leicht, aber auch nicht so schwer wie manch einer denken mag.

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High Tech vs Oldschool?

High Tech vs. Oldschool?

Wenn man anfängt, so ging es mir zumindest, greift man meistens zu eher schlichter Ausrüstung, ganz einfach deswegen, weil sie sehr preiswert ist. Oftmals hat das zur Folge, dass man einiges doppelt kauft, auch die Erfahrung habe ich machen dürfen. Bei manchen Dingen kann man durchaus sparen, bei manchen eher nicht. Die Schuhe stehen da ganz oben, wenn es darum geht nicht zu sparen. HIER gibt es auch nochmal einen Artikel über eine Bushcraft Grundausrüstung für knapp 100€.

Man sagt ja gerne wer billig kauft, kauft zweimal, doch dem würde ich nicht ohne Vorbehalt zustimmen. Manche Dinge habe ich für ein paar Euro gekauft und schon seit einigen Jahren in Verwendung, es kommt also immer ein bisschen darauf an. Vieles muss man einfach testen, jeder hat schließlich andere Ansprüche und Bedürfnisse. Mein erster Poncho hat 4 Euro gekostet, mich 4 oder sogar 5 Jahre über begleitet, wurde zu allem möglichen zweckentfremdet und erst als zweistelliger Dauerfrost nach besagten Jahren das Material hat Spröde werden lassen, kam der erste kleine Riss. Ich habe den Poncho daraufhin durch einen Anderen ersetzt und wünschte mir, einfach den Riss geflickt zu haben, denn alle daraufhin gekauften Ponchos (zwei davon ziemlich teuer), waren Schrott! Mittlerweile nutze ich den arg schweren aber wenigstens robusten BW Poncho, denn mein letzter (der dritte oder vierte nach dem „guten Alten“) ist mir am vergangenem Wochenende beim ausziehen in zwei Teile gerissen – gut dass das daheim war und nicht unterwegs!

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Bushcraft Messer – Mora

Das kleine Feine – Mora (light my fire Version)

mora 7 (Medium)

mora 8 (Medium)

mora 5 (Medium)

Ich fange diese Reihe mal mit meinem Allround Messer an, dass ich immer und immer wieder empfehle bis wirklich jeder weiß, wie gut es ist. Das Mora! Insbesondere möchte ich hier das Light my fire Mora empfehlen, weil man hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe hat (man hat einen prima Feuerstahl im Griff und die Rückseite des Mora ist gerade geschliffen, dass man damit die Funken schaben kann)!

Das Mora ist klein und sehr leicht (94 Gramm). Hier wurde guter rostfreier Sandvik 12C27 Stahl verwendet. Die Klinge ist ca. 10cm lang und hat eine Stärke von ca. 2,5mm. Die Gesamtlänge beträgt ca. 22cm. Sie hat den typischen Scandischliff, ist also sehr leicht nachzuschärfen. Die Schnitthaltigkeit ist prima.

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