YouTube: Meine Feuertasche

In diesem Video geht es um meine Feuertasche, in der ich alle Gegenstände aufbewahre die ich benutze, um ein Feuer zu bewerkstelligen.

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Hitzeschutz-Handschuh
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Feuerstahl – Army
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Feuerstahl – Scout
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Special Outdoor Anspitzer ;-D
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Böker Lil Friend Messer
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Geraspeltes Fatwood
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Tasmanian Tiger Tasche
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Feuer mit nassem Holz

Wer auch immer aufgehört hat sich auf einen Gaskocher und Co zu verlassen, sondern die gute alte Feuerstelle zum Kochen nutzt, wird sich bestimmt an das erste Mal erinnern, dass es regnet und alles, wirklich alles nass ist. Vielleich hat es auch geschneit, um den Schwierigkeitsgrad noch etwas zu erhöhen. Man hat sich schon halb damit abgefunden nichts warmes zu essen oder zu trinken machen zu können, aber versucht es trotzdem – einmal ist immer das erste Mal.

Wenn man sich vorher ein wenig kundig gemacht hat, und dazu soll dieser Artikel dienen, dann sogar mit Erfolg. Auch bei großer Nässe kann man noch ein Feuer in Gang bringen und wenn es erstmal läuft, dann spielt die Nässe auch nicht mehr eine so große Rolle. Doch es bedarf einiger Vorbereitung und ist nicht ganz so leicht, wie man es vielleicht gewohnt ist. Es kann auch mehrere Anläufe brauchen. Feuer mit nassem Holz ist  nicht so leicht, aber auch nicht so schwer wie manch einer denken mag.

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Das Longfire (Langfeuer) – ein Feuer das die Nacht überdauert

In diesem Artikel möchte ich gerne das Longfire oder Langfeuer vorstellen. Es dient hauptsächlich dem Zweck, möglichst lange zu brennen und einen die Nacht hindurch zu wärmen. Es ist also ein typisches Winterfeuer, vor allem, wenn man nur mit einer Decke bewaffnet draußen schlafen möchte.

Ganz wichtig ist, das geht aber aus den Bilden schon hervor, die Ausrüstung sollte nicht leicht brennbar sein oder schnell verschmoren können. Ein Schlafsack ist beispielsweise denkbar ungeeignet für dieses Feuer, denn man legt sich in die Nähe des Feuers, welches etwa halb so lang ist wie man selbst! Es kann also durchaus vorkommen, dass man vom Funkenflug getroffen wird und diese Funken sorgen sofort für Löcher im Schlafsack. Also entweder benutzt man eine gute Wolldecke oder aber man hat einen robusten Überzug für den Schlafsack, um diesen zu schützen. Selbiges gilt für das Tarp sofern man eines verwendet.

Wie gut dieses Feuer funktioniert hängt allerdings von dem zur Verfügung stehenden Material ab. Das meiste Nadelgehölz brennt einfach fürchterlich schnell nieder und so hat man leider nicht ganz so lange was davon, Hartholz ist da von ganz anderer Qualität und brennt nicht nur heißer, sondern auch länger!

Problem an dem Feuer, man braucht viel Holz!

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Bushcraft Versuche

Mein letzter Artikel war ja zu dem Thema des minimalistischen Wanderns, welches ich ein wenig vom Ultraleicht wandern differenziert habe, und das mit Recht. Nun muss ich sagen eine Kleinigkeit fehlt mir bei den Trecking Touren, weswegen ich eine weitere Abgrenzung machen möchte.

Wir sind mittlerweile doch mit allerhand High Tech unterwegs. Der Schlafsack ist super leicht und wärmt gut, die Iso-Matte ist aufblasbar und das leichteste Fabrikat zur Zeit (soweit ich weiß), der Hobo Kocher und der Topf sind mittlerweile aus Titan, der Poncho ist super Atmungsaktiv, die Stirnlampe Wasserfest und so weiter und sofort. Wir sind mittlerweile für nahezu jede Gelegenheit ausgerüstet und gewappnet und sei es bei -16 grad im Sommerschlafsack draußen zu schlafen (der Reisebericht dazu folgt noch, ich komme einfach nicht dazu :( ) und das ist auch gut so, ich würde keine mehrtägige Trecking Tour (oder eine unserer „Extremtouren“) ohne entsprechend gute Ausrüstung machen wollen, die leicht ist und auf die ich mich zu 100% verlassen kann. So käme es mir nicht in den Sinn nach Island ohne all diese extra gekaufte Ausrüstung zu erkunden (bald geht es los), wobei „all diese“ jetzt nach viel klingt, aber wer meinen letzten Post gelesen hat, der weiß, dass ich mit einem Minimum an Ausrüstung unterwegs bin.
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