YouTube: Bushcraft mit Wolldecke

Bei dieser Bushcraft Tour war ich mit gemeinsam mit Chris mit ziemlich minimalistischer Ausrüstung unterwegs.
Eine Wolldecke
eine Iso Matte
die gute alte Feuerhand als Lichtquelle
und mein neuer Savotta Happy Stove als Kocher :)

Ein bisschen Kleinkram, Schnur, Axt und Messer und ab in den Wald :D

Der Solo Stove bleibt aber mein Favorit in Sachen Hobo / Holzvergaser, aber wenn ich ein geringeres Packmaß brauche, ist der Happy Stove ideal. Die Feuerhand hat auch super funktioniert, allerdings gibt sie als einzige Lichtquelle schon recht wenig Licht um im Wald herum zu laufen. Trotzdem war es eine interessante Erfahrung.

Draumr baby, Draumr…

draumr

Ein Post zuvor habe ich ja die Draumr in einem Video vorgestellt. Wer es ganz bis zum Schluss gesehen hat, konnte im Abspann lesen, dass ich mich von der Draumr getrennt habe.

Ich möchte in diesem kleinen Artikel nochmal zusammenfassen, warum.

Die Idee die hinter der Draumr steckt ist großartig – waagerechtes liegen in einer Hängematte und dadurch ein Gewinn an Komfort und Erholungsqualität, aber…

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Der richtige Schlafplatz

Der richtige Schlafplatz will wohl gewählt sein, damit man dann auch wirklich eine gemütliche Nacht hat.

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In der Regel sollte man sich einen gut geschützten Platz suchen, der einen nicht auf den Präsentierteller setzt, denn das trägt zur Unruhe in der Nacht bei, weil man sich nicht geborgen fühlt. Das passiert automatisch, weil der Körper instinktiv Wachsam bleiben will. Selbst wenn man sehr müde ist, wird man nicht so erholsam schlafen, wie an einem Ort, wo man sich geborgen fühlt.

Selbst bei schönem Wetter sollte man sich ein Dach über den Kopf spannen, sprich ein Tarp oder aber ein Zelt aufbauen. Ein Zelt bedeutet für viele automatisch Geborgenheit, andere, wie ich, fühlen sich dadurch eher eingesperrt, weil der Blick nach draußen genommen wird. Das ist aber Geschmackssache. Ganz ohne ein Dach über den Kopf kann man eher selten schlafen. Wenn man sich wirklich sicher sein kann, dass das Wetter stabil bleibt, dann kann man gut darauf verzichten, denn es ist eine tolle Erfahrung ohne Dach über den Kopf zu schlafen. Leider war das bisher aber nur selten, um genau zu sein, nur ein einziges Mal möglich.

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Wie viel Wasser braucht man?

Wie viel Wasser braucht man?

Es gibt ja so einige Tabellen dazu, wie viel man trinken soll. Bei meinem Alter und Gewicht beispielsweise wären das 3,3 Liter, wobei es hier um Essen und Trinken geht, denn man nimmt ja auch über die Nahrung Flüssigkeit auf. Meist 600-1000ml werden am Tag über die Nahrung aufgenommen. Bleiben also noch 2,3 bis 2,7 Liter, die ich über den Tag verteilt in flüssiger Form zu mir nehmen müsste. Das kommt eigentlich ganz gut hin, auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich das nicht immer schaffe.

Wie viel Wasser braucht man also? Im Zweifel kann man sagen, man braucht (fast) immer mehr Wasser, als man glaubt/trinkt. Nun ist es aber so, dass der Körper Wasser nicht direkt speichern kann. Es nutzt also nichts, sich am Morgen 3 Liter Wasser einzuverleiben, um damit seinen Tagesbedarf zu decken – so wird das nicht funktionieren. Die Wasserzufuhr muss über den Tag verteilt erfolgen.

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High Tech vs Oldschool?

High Tech vs. Oldschool?

Wenn man anfängt, so ging es mir zumindest, greift man meistens zu eher schlichter Ausrüstung, ganz einfach deswegen, weil sie sehr preiswert ist. Oftmals hat das zur Folge, dass man einiges doppelt kauft, auch die Erfahrung habe ich machen dürfen. Bei manchen Dingen kann man durchaus sparen, bei manchen eher nicht. Die Schuhe stehen da ganz oben, wenn es darum geht nicht zu sparen. HIER gibt es auch nochmal einen Artikel über eine Bushcraft Grundausrüstung für knapp 100€.

Man sagt ja gerne wer billig kauft, kauft zweimal, doch dem würde ich nicht ohne Vorbehalt zustimmen. Manche Dinge habe ich für ein paar Euro gekauft und schon seit einigen Jahren in Verwendung, es kommt also immer ein bisschen darauf an. Vieles muss man einfach testen, jeder hat schließlich andere Ansprüche und Bedürfnisse. Mein erster Poncho hat 4 Euro gekostet, mich 4 oder sogar 5 Jahre über begleitet, wurde zu allem möglichen zweckentfremdet und erst als zweistelliger Dauerfrost nach besagten Jahren das Material hat Spröde werden lassen, kam der erste kleine Riss. Ich habe den Poncho daraufhin durch einen Anderen ersetzt und wünschte mir, einfach den Riss geflickt zu haben, denn alle daraufhin gekauften Ponchos (zwei davon ziemlich teuer), waren Schrott! Mittlerweile nutze ich den arg schweren aber wenigstens robusten BW Poncho, denn mein letzter (der dritte oder vierte nach dem „guten Alten“) ist mir am vergangenem Wochenende beim ausziehen in zwei Teile gerissen – gut dass das daheim war und nicht unterwegs!

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Outdoor Gefahren: Dehydration

In diesem Teil der Outdoor Gefahren geht es um die Dehydration beim wandern. Auch das ist eine Gefahr, die oft unterschätzt wird, verschiedene Ursachen und auch verschiedene Auswirkungen haben kann.

Zunächst unterscheidet man drei verschiedene Arten der Dehydration.

Die Isotone Dehydration. Bei dieser Form der Dehydration, mangelt es an Wasser und Salzen gleichermaßen. Dies passiert in der Regel durch zu weniges Trinken, Erbrechen oder Durchfall.

Von der Hypertonen Dehydration spricht man, wenn es an Wasser, nicht aber an Salzen fehlt, zum Beispiel beim Fieber.

Demnach ist die Hypotone Dehydration der Zustand, wenn es dem Körper im Verhältnis zum Wasserhaushalt an Salzen fehlt. Dies passiert häufig wenn man stark geschwitzt hat, bspw. durch große Anstrengung.
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Das Trapperbett

Das Trapperbett, liegen wie auf…Holzstämmen…nur bequemer :)

Und genau um dieses „Bett“ oder eine Variante davon soll es in diesem Artikel gehen.

Das erste Bild zeigt schon die aufgebaute Version. Hier wird dann auch deutlich, dass ich Hilfsmittel genutzt habe. Es war ziemlich nass, kalt sowieso und die Dämmerung stand bevor, daher wollte ich nicht auch das Dach selber bauen. Aber hier geht es ja ohnehin um das Bett. Ich habe die BW Zeltbahn genutzt, um ein sicheres Dach zu schaffen, letztlich geht aber auch eine einfache Plane oder ein Tarp.

Trapperbett 5 (Medium)
Hier das Lager von C

 

Hier geht es aber eben um die Schlafunterlage. Zunächst einmal habe ich zwei Querbalken gesucht auf denen nachher dann das „Lattenrost“ aufliegt. Danach habe ich etwa 2,10m lange Stöcker gesucht und diese entastet. Dass ich nur totholz verwende dürfte klar sein.

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Wasser bei Schnee und Eis

Auch wenn der Winter bisher nicht sein kältestes Gesicht zeigt, und der Schnee sich nur vereinzelt und meist in höheren Lagen richtig zeigt, wollte ich dennoch etwas zu der Wassergewinnung bei größerer Kälte schreiben.

Wenn der Winter das Land beherrscht, dann kann man nämlich meistens nicht einfach zum nächsten Bach gehen und sein Wasser auffüllen. Und selbst wenn, die Lagerung ist das nächste Problem.

Fließende Gewässer sind meist noch in Bewegung, auch wenn die Temperatur schon länger jenseits des Gefrierpunktes liegt. Irgendwann sind aber natürlich auch sie gefroren, oder von Schnee und Eis soweit bedeckt, dass man sie nicht mehr wahrnimmt. Man muss hier also auf das zurückgreifen, was man augenscheinlich überall hat, gefrorenes Wasser! Das ist der große Vorteil an Winter-Touren. Ist alles von Schnee bedeckt, muss man sich zumindest um die Wasserversorgung keine Gedanken machen. Aber über die Menge an Brennstoff die man dabei hat sollte man schon nachdenken.

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Das Longfire (Langfeuer) – ein Feuer das die Nacht überdauert

In diesem Artikel möchte ich gerne das Longfire oder Langfeuer vorstellen. Es dient hauptsächlich dem Zweck, möglichst lange zu brennen und einen die Nacht hindurch zu wärmen. Es ist also ein typisches Winterfeuer, vor allem, wenn man nur mit einer Decke bewaffnet draußen schlafen möchte.

Ganz wichtig ist, das geht aber aus den Bilden schon hervor, die Ausrüstung sollte nicht leicht brennbar sein oder schnell verschmoren können. Ein Schlafsack ist beispielsweise denkbar ungeeignet für dieses Feuer, denn man legt sich in die Nähe des Feuers, welches etwa halb so lang ist wie man selbst! Es kann also durchaus vorkommen, dass man vom Funkenflug getroffen wird und diese Funken sorgen sofort für Löcher im Schlafsack. Also entweder benutzt man eine gute Wolldecke oder aber man hat einen robusten Überzug für den Schlafsack, um diesen zu schützen. Selbiges gilt für das Tarp sofern man eines verwendet.

Wie gut dieses Feuer funktioniert hängt allerdings von dem zur Verfügung stehenden Material ab. Das meiste Nadelgehölz brennt einfach fürchterlich schnell nieder und so hat man leider nicht ganz so lange was davon, Hartholz ist da von ganz anderer Qualität und brennt nicht nur heißer, sondern auch länger!

Problem an dem Feuer, man braucht viel Holz!

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Angst Nachts im Wald?

Die Angst Nachts im Wald zu sein, ist enorm weit verbreitet und ich bin mir sicher, dass fast jeder des Nachts im Wald schonmal ein etwas mulmiges Gefühl hatte. Vielleicht keine Angst, aber eine gewisse Angespanntheit. Nun ist es aber so, dass der Wald uns natürlichen Schutz bietet, vor allem, wenn man die Nacht eben draußen verbringen möchte, aber genauso ist man natürlich ziemlich allein und in gewisser Weise vermeintlich ausgeliefert. Für den ein oder anderen mag eben dieser Gedanke es verhindern, überhaupt draußen übernachten zu mögen.

Aber zunächst einmal, warum haben wir den Angst im Wald wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist? Und noch wichtiger, was kann man dagegen tun? Nun, das hat eine ganze Reihe von Gründen, das fängt bei den Märchen von den bösen Räubern im Wald an und geht eben bis zu der Tatsache, dass man sich schnell verlaufen kann wenn man nicht aufpasst. In vielen Geschichten wird der Wald, gerade in der Nacht, als etwas bedrohliches dargestellt und dieses Bild verfestigt sich manchmal im Inneren und man kopiert für sich selber diese Einstellung, bzw. hat automatisch diese Verknüpfung. Ebenso hat man sich manchmal auch ein wenig von der Natur entfernt und so fühlt man sich im Wald ausgeliefert, allein und in allen belangen im Nachteil (man sieht nichts, aber wird gesehen, hat kein Versteck etc.). Wer schon häufiger im Wald übernachtet hat, weiß, dass er einem eher Schutz bietet und viele Möglichkeiten sich eine Unterkunft zu bauen. Dann sind auch noch die Sinne extrem gespannt und viele Schatten spielen einem Streiche und so intensivieren sich ganz viele Gefühle der Vorsicht und dadurch entsteht Unwohlsein und eben auch Angst.

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Sein Geschäft in der Natur verrichten ….

…ist ein Thema, das sicher nicht zu den spannendsten gehört, aber ich habe so oft unschönes sehen müssen, dass ich an dieser Stelle einmal was dazu schreiben möchte, wenn auch nicht viel. Eigentlich ist der Text primär eine Bitte.

Kennt ihr das auch? Ihr wandert durch die Natur, seid vielleicht etwas abseits des Weges, erfreut euch an der Schönheit der Umgebung und auf einmal kommt ihr in ein Tretmienenfeld, das sich meistens schon durch herum fliegende Taschentücher ankündigt.?! Dahin ist es mit dem genießen der Natur vorbei und bei mir setzt sofortiges Fluchen gleichzeitig mit dem Ekel ein. Muss sowas wirklich sein? Da werden ganze Areale zu Outdoor Toiletten umfunktioniert und alles liegt rum oder fliegt durch die Gegend. Ich finde das wirklich ekelhaft und habe da keinerlei Verständnis für!

Also wie kann mans besser machen?

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Nässeschutz – Wie man sich und seine Ausrüstung trocken hält!

Nässe ist der Feind eines jeden, der draußen unterwegs ist, zumindest solange, bis man sich vor ihr schützt, dann kann sie ein guter Freund sein, die man durchaus auch genießen kann. Ich mag es bspw. sehr gerne bei Regenschauer unterwegs zu sein, aber wenn man selber oder seine Ausrüstung ungewollt Nass wird ist das weniger schön. Selbst im Sommer ist Nässe meistens eher ein Problem und nur kurzfristig eine Erfrischung.  Mal abgesehen davon, dass man durch Nässe schneller auskühlt, kann es manche Ausrüstung beschädigen oder in seiner Funktion beeinträchtigen (bspw. Daunenschlafsäcke) , und ist auch generell einfach unangenehm. Wenn man auf einer längeren Tour die Kleidung wechseln möchte und diese ist klamm und kalt, ist das nicht so schön, auch duchweichte Lebensmittel sind nicht gut, manches kann rosten und so weiter und sofort.

Der einfachste Weg sich selber trocken zu halten ist, sich richtig anzuziehen! Das meint nicht nur, das man Regenschutz parat hat, sondern ebenso, dass man sich auch nicht zu dick angezogen hat, denn der eigene Schweiß kann die Kleidung genauso durchnässen. Und ich denke jeder der es erlebt hat weiß wie unangenehm es ist, wenn man einen anstrengenden Anstieg hat, dabei viel zu viel schwitzt und oben dann der Kalte Wind dafür sorgt dass man sehr schnell sehr stark fröstelt.

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