Wanderimpressionen

Hier mal wieder ein paar Wanderimressionen von meinem Lieblingswandergebiet, dem Harz. Es war insgesamt recht frisch, aber vom Wetter her einfach nur herrlich. Durch einen ganz lieben Menschen, der sich mit den Sternen auskennt, habe ich erfahren, dass der helle Stern neben dem Mond der Jupiter ist, da freu ich mich über die Aufnahme gleich um so mehr :)

Bald ist es endlich soweit, es geht wieder nach Island. Ich freue mich schon sehr darauf und die kommenden Wanderungen als auch die letzten, dienten alle auch ein wenig der Vorbereitung. Einiges an Ausrüstung ist neu, manches wollte ich testen, manche Zusammenstellungen probieren, Rucksäcke testen und und und. Wenn denn alles soweit steht, werde ich sicherlich nochmal den ein oder anderen Artikel dazu schreiben und das ein oder andere Video dazu drehen.

In diesem Sinne, viel Spaß mit den Bildern.

Campingplatz Reykjavik

Campingplatz Reykjavik

Da ich bereits auf dem Campingplatz Reykjavik war und es den einen oder anderen vielleicht interessiert, möchte ich gerne etwas davon erzählen. Wenn man auf Island wandern möchte, wird man meistens hier starten, um sich von dem Flug zu erholen oder seine weitere Reise nochmal zu planen und sich mit Vorräten zu versorgen. Natürlich kann man auch ein Hotel nehmen oder die Jugendherberge (sieht man auf dem oberen Bild recht deutlich) nutzen, aber hier kann man bereits frische Luft schnappen :)

Der Campingplatz Reykjavik ist rund um die Uhr geöffnet und wie man ihn sich wünscht. Ich muss dazu sagen, ich bin eigentlich kein Freund von Campingplätzen und wenn man die Option des „freien schlafens“ hat, wähle ich immer die, aber hier habe ich mich tatsächlich richtig wohl gefühlt.

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Wie viel Wasser braucht man?

Wie viel Wasser braucht man?

Es gibt ja so einige Tabellen dazu, wie viel man trinken soll. Bei meinem Alter und Gewicht beispielsweise wären das 3,3 Liter, wobei es hier um Essen und Trinken geht, denn man nimmt ja auch über die Nahrung Flüssigkeit auf. Meist 600-1000ml werden am Tag über die Nahrung aufgenommen. Bleiben also noch 2,3 bis 2,7 Liter, die ich über den Tag verteilt in flüssiger Form zu mir nehmen müsste. Das kommt eigentlich ganz gut hin, auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich das nicht immer schaffe.

Wie viel Wasser braucht man also? Im Zweifel kann man sagen, man braucht (fast) immer mehr Wasser, als man glaubt/trinkt. Nun ist es aber so, dass der Körper Wasser nicht direkt speichern kann. Es nutzt also nichts, sich am Morgen 3 Liter Wasser einzuverleiben, um damit seinen Tagesbedarf zu decken – so wird das nicht funktionieren. Die Wasserzufuhr muss über den Tag verteilt erfolgen.

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Feuer mit nassem Holz

Wer auch immer aufgehört hat sich auf einen Gaskocher und Co zu verlassen, sondern die gute alte Feuerstelle zum Kochen nutzt, wird sich bestimmt an das erste Mal erinnern, dass es regnet und alles, wirklich alles nass ist. Vielleich hat es auch geschneit, um den Schwierigkeitsgrad noch etwas zu erhöhen. Man hat sich schon halb damit abgefunden nichts warmes zu essen oder zu trinken machen zu können, aber versucht es trotzdem – einmal ist immer das erste Mal.

Wenn man sich vorher ein wenig kundig gemacht hat, und dazu soll dieser Artikel dienen, dann sogar mit Erfolg. Auch bei großer Nässe kann man noch ein Feuer in Gang bringen und wenn es erstmal läuft, dann spielt die Nässe auch nicht mehr eine so große Rolle. Doch es bedarf einiger Vorbereitung und ist nicht ganz so leicht, wie man es vielleicht gewohnt ist. Es kann auch mehrere Anläufe brauchen. Feuer mit nassem Holz ist  nicht so leicht, aber auch nicht so schwer wie manch einer denken mag.

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Wandern mit der Freundin

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Zunächst einmal, bevor ich Ärger bekomme, will ich hier keinem Klischee auferliegen oder die Meinung unterstützen, dass Outdoor Tätigkeiten inkl. dem Nächtigen unter freiem Himmel reine Männersache wäre. Das ist quatsch. Ich weiß, dass viele Frauen genauso Outdoor aktiv sind und wenig Scheu haben draußen zu übernachten wie Männer. Und ich weiß das viele Männer diese Scheu haben, wie viele Frauen sie eben auch haben. Ich würde hier nicht sagen, dass dies eine Geschlechterspezifische Angelegenheit ist, sondern eine rein menschliche – es gibt Solche und Solche, solche die es mögen, solche die es nicht mögen!

Jetzt wo das geklärt ist, will ich zum Sinn des Artikels kommen.

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High Tech vs Oldschool?

High Tech vs. Oldschool?

Wenn man anfängt, so ging es mir zumindest, greift man meistens zu eher schlichter Ausrüstung, ganz einfach deswegen, weil sie sehr preiswert ist. Oftmals hat das zur Folge, dass man einiges doppelt kauft, auch die Erfahrung habe ich machen dürfen. Bei manchen Dingen kann man durchaus sparen, bei manchen eher nicht. Die Schuhe stehen da ganz oben, wenn es darum geht nicht zu sparen. HIER gibt es auch nochmal einen Artikel über eine Bushcraft Grundausrüstung für knapp 100€.

Man sagt ja gerne wer billig kauft, kauft zweimal, doch dem würde ich nicht ohne Vorbehalt zustimmen. Manche Dinge habe ich für ein paar Euro gekauft und schon seit einigen Jahren in Verwendung, es kommt also immer ein bisschen darauf an. Vieles muss man einfach testen, jeder hat schließlich andere Ansprüche und Bedürfnisse. Mein erster Poncho hat 4 Euro gekostet, mich 4 oder sogar 5 Jahre über begleitet, wurde zu allem möglichen zweckentfremdet und erst als zweistelliger Dauerfrost nach besagten Jahren das Material hat Spröde werden lassen, kam der erste kleine Riss. Ich habe den Poncho daraufhin durch einen Anderen ersetzt und wünschte mir, einfach den Riss geflickt zu haben, denn alle daraufhin gekauften Ponchos (zwei davon ziemlich teuer), waren Schrott! Mittlerweile nutze ich den arg schweren aber wenigstens robusten BW Poncho, denn mein letzter (der dritte oder vierte nach dem „guten Alten“) ist mir am vergangenem Wochenende beim ausziehen in zwei Teile gerissen – gut dass das daheim war und nicht unterwegs!

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Wanderausrüstung für 300€

Hier geht es mal um die Wanderausrüstung. Ich hatte ja bereits einen Artikel zum Thema Bushcraft für 100€ geschrieben, aber wandern oder Trecking oder wie auch immer, ist nochmal ein anderes Thema. Man muss hier aber gleich sagen, es handelt sich um Anfänger ausrüstung für gelegentliche Wanderungen in nicht all zu anspruchsvollem Gebiet, also man sollte mit dieser Ausrüstung nicht unbedingt über die Alpen nach Venedig laufen, aber das dürfte klar sein. Für eine solche Tour würden die Schuhe allein schon das Budget sprengen.

Hier geht es aber nicht nur um das Wandern, sondern um das Outdoor Erlebnis als ganzes, also auch das Übernachten in der freien Natur, kochen und so weiter. Aber es sei hier gesagt, es ist eher eine schönwetter und eine warmwetter Ausrüstung! Sobald man sich gegen Kälte schützen muss, wird es quasi zwangsläufig teurer. Hier würde ich nicht dazu raten, am falschen Ende zu sparen, da es sonst gefährlich werden kann!

Genauso wie bei der Bushcraft Ausrüstung werde ich verschiedene Sektionen vorstellen und dann jeweils Ausrüstung auflisten, die man verwenden kann und sich im Budget Rahmen bewegt. Allerdings stelle ich insgesamt nicht so viel vor. Der gesetzte finanzielle Rahmen ist nicht so üppig und durch ein paar Faktoren braucht man beim Wandern mehr Dinge als beim Bushcraft oder sagen wir andere Dinge. Natürlich ist Bushcarft preiswerter, aber das ist nicht nach jedermanns Geschmack. Ich bin auch mit dem Wandern angefangen und es musste sich erstmal eine Leidenschaft für die Natur entwickeln. Am Anfang war ich noch ein wenig High Tech fixiert. Die Dinge sollten alles können und super leicht sein etc. Wichtiger ist mir jetzt und hier, dass sie funktionieren und zwar ohne wenn und aber.

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Outdoor Gefahren: Wilde Tiere

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;-D

Zugegeben, dies ist eine Gefahr, die wohl eher selten vorkommen dürfte, zumindest in Deutschland! Ein paar giftige Tiere haben wir zwar schon, aber unter normalen Umständen und soweit keine Allergie vorliegt, sind diese nicht tödlich. Auch was tatsächlich wilde Tiere angeht, hält es sich in Deutschland arg in Grenzen, aber wollen wir auf ein paar mal etwas näher eingehen.

Der Wolf – Der böse böse Wolf. Die Gefahr in Deutschland einen Wolf zu sehen, ist eher ein Privileg als eine Gefahr, sofern man ihn nicht bedrängt. Allerdings – und das ist eine allgemeingültige Regel – sollte man sich Jungtieren nicht nähern! Wölfe können natürlich gefährlich sein, meiden den Menschen aber generell und sind sehr selten.

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Das Trapperbett

Das Trapperbett, liegen wie auf…Holzstämmen…nur bequemer :)

Und genau um dieses „Bett“ oder eine Variante davon soll es in diesem Artikel gehen.

Das erste Bild zeigt schon die aufgebaute Version. Hier wird dann auch deutlich, dass ich Hilfsmittel genutzt habe. Es war ziemlich nass, kalt sowieso und die Dämmerung stand bevor, daher wollte ich nicht auch das Dach selber bauen. Aber hier geht es ja ohnehin um das Bett. Ich habe die BW Zeltbahn genutzt, um ein sicheres Dach zu schaffen, letztlich geht aber auch eine einfache Plane oder ein Tarp.

Trapperbett 5 (Medium)
Hier das Lager von C

 

Hier geht es aber eben um die Schlafunterlage. Zunächst einmal habe ich zwei Querbalken gesucht auf denen nachher dann das „Lattenrost“ aufliegt. Danach habe ich etwa 2,10m lange Stöcker gesucht und diese entastet. Dass ich nur totholz verwende dürfte klar sein.

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Die Besteigung des Pico Ruivo (Madeira)

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Pico Ruivo auf Madeira.

Reisebericht: Die Besteigung des Pico Ruivo (Madeira)

Hier der LINK zu dem Reisebericht.

Es wurde mal wieder Zeit für einen Reisebericht. Mittlerweile haben sich die Touren so gehäuft, dass ich nur noch zu wirklich besonderen Touren einen Reisebericht schreibe. Aber selbst da bin ich im Verzug ^^“

Diesen Bericht, der erste von drei Reiseberichten aus Madeira, wollte ich euch aber nicht vorenthalten. Es ist eine etwas andere Tour gewesen, denn es gab keine Übernachtung, aber nichts desto trotz war das eine großartige Outdoor Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Aber lest selbst, ich hoffe auch diese Art Bericht gefällt.

Das perfekte Frühstück….

Eines der schönsten Dinge an Outdoor Touren ist das Frühstück. Das mag zunächst komisch klingen, aber ich empfinde es wirklich so. Das hat mehrere Gründe.

Man ist angekommen. Zwar dauert es meistens ein wenig, bis man vollständig ankommt, aber wenn man frühstückt, hat man die erste Nacht meistens hinter sich. Man wacht in aller Frühe auf, atmet die frische unverbrauchte Luft des neuen Tages an und hat die erste Station des Ankommens definitiv erreicht.

Oft hat es noch nichtmal gedämmert wenn ich aufwache und so erlebt man mit, wie der Wald oder generell die Natur um einen herum langsam erwacht, man kann sie dabei in aller Ruhe und Heimlichkeit beobachten. Es herrscht eine absolute Stille und man kann beobachten, während man in seinem hoffentlich warmen und angenehmen Lager liegt oder sitzt.

Doch selbst wenn es kein angenehmes Lager war und die Nacht arg kalt, man hat sie nun überstanden! Die Nacht ist vorbei und nun dauert es nicht mehr lange, bis die Sonne aufgeht, es Tag und damit auch wärmer wird. Also bringt der Morgen so oder so etwas Gutes mit sich. Wenn man gefroren hat, dann beginnt der Körper nun wieder zu arbeiten, denn man steht auf und der Kreislauf kommt in Schwund, das Frieren hat ein Ende, doch der gemütlichste Teil kommt erst noch.
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